Sie sei nicht zufrieden gewesen mit der damaligen Lage und habe "politisch etwas verändern wollen", erklärt die 21-Jährige. Wie ihre Vorstandskollegin sei auch sie schon immer am politischen Geschehen interessiert gewesen.
Denise Castle und Jessica Weber schaffen es laut eigener Aussage gut, Berufliches und Politisches miteinander zu vereinbaren. Auf die Frage, ob sie es sich vorstellen könnten, die Politik eines Tages zum Beruf zu machen, reagieren beide nicht abgeneigt. "Wenn sich eine Aufgabe in einem interessanten Feld bietet", würde Jessica Weber darüber nachdenken. Die 19-Jährige, die bei Nestlé in Frankfurt eine Ausbildung zur Industriekauffrau macht, ist seit 2009 politisch aktiv. Noch am Abend der damaligen Bundestagswahl entschloss sie sich, im Internet das Aufnahmeformular auszufüllen und wurde gleich darauf Mitglied bei den Jusos Eppstein. Der SPD trat sie wenige Monate später bei.
Viel übers Internet
Auch wenn die Sozialdemokraten zur Zeit nicht an der Regierung sind, haben Weber und Castle mit den Jusos viele Ziele. Damit die Jugend nachts noch sicher nach Hause kommt, setzen die Jusos sich für eine Erweiterung des Nachtbusnetzes ein, so dass alle Stadtteile Eppsteins angefahren werden. Auch für die Verleihung eines Jugendehrenamtspreises machen sie sich stark. Weber und Castle setzen sich außerdem dafür ein, dass einfache Verwaltungsangelegenheiten bald online erledigt werden können. "So sparen wir auch noch Papier", meint Weber und betont: Die Stadt müsse in Zukunft vermehrt auf regenerative Energien setzen.
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