Da ist zunächst einmal die fehlende nächtliche Verkehrsanbindung an Frankfurt, welches nicht nur für junge Leute gerade am Wochenende ein Manko darstellt. Der Nachtbus fährt zwar immerhin Eppstein und Vockenhausen an. Ein Bedienen auch der anderen Stadtteile würde aber viel dazu beitragen, dass die Attraktivität dieser Ortsteile für junge Leute steigt. Es wäre vielleicht auch ein kleiner Schritt in Richtung, der vielbeklagten Überalterung der Bevölkerung entgegen zu wirken.
Außerdem fordern wir die Einführung des sogenannten E-Governments sowie eine bessere Eppsteiner Web Präsenz. Was verbirgt sich dahinter? Es wäre dies die Möglichkeit einfache Anträge per Internet an die Stadt stellen zu können. Dies wäre für viele Bürger bei einfachen Vorgängen eine Erleichterung, zumal wenn man berufstätig ist, und häufig die Zeit fehlt das Bürgerbüro aufzusuchen.
Sind dieses nur kleine Schritte den Alltag zu erleichtern, so ist ein wesentlich wichtigerer Schritt die Energieversorgung schrittweise auf regenerative Energien umzustellen. Hier sollte die Stadt mit gutem Beispiel voran gehen und die Voraussetzungen hierzu schaffen. Beginnen kann man hier bei den städtischen Gebäuden und so Voraussetzungen schaffen, dass auch die Bürger selbst auf regenerative Energie umsteigen können.
Schließlich liegt uns auch die Einführung eines pädagogischen Konzepts für städtische Kindergärten sowie für jene, die städtische Unterstützung erhalten, am Herzen. Dies sollte mit einer Bewertung einhergehen. In Eppstein gibt es neun Kindergärten. Welcher Kindergarten für welches Kind am besten geeignet ist, ist für Eltern häufig schwer einzuschätzen. Evaluationen der einzelnen Kindergärten könnten hier Auskunft geben. Zudem wird eine frühkindliche Bildung immer wichtiger. Die Stadt sollte die Kindergärten dabei unterstützen, diese durchzuführen.
Viele Jugendliche engagieren sich ehrenamtlich in Eppstein. Sie machen diese in ihrer Freizeit, um anderen zu helfen. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung. Wir schlagen deshalb vor, eine Auszeichnung für herausragendes jugendliches ehrenamtliches Engagement einzuführen. Hiermit würde auch ein Ansporn für Jugendliche gegeben sich ehrenamtlich einzusetzen.
Jessica Weber/Jusos Eppstein


